Zeckenzeit – rechtzeitig schützen

Wir befinden uns mitten in der Hochsaison der Zecken. Gerade im Frühling sind die kleinen Blutsauger besonders aktiv. Sie übertragen Infektionen wie Borreliose oder die virale Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME). Österreich zählt zu den am stärksten betroffenen FSME-Gebieten Europas. Es besteht flächendeckend ein potenzielles Infektionsrisiko.

Doch was ist FSME eigentlich genau? FSME ist eine Viruserkrankung die zu einer Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute oder des Zentralnervensystems führen kann. Im schlimmsten Fall kann die Viruserkrankung sogar tödlich sein. Wichtig zu wissen ist, dass es für FSME keine Therapiemöglichkeiten nach einer Infektion gibt! Die einzige vorbeugende Maßnahme ist eine Schutzimpfung.

Zudem sollte man nach Aufenthalten im Freien den Körper auf Zecken untersuchen, besonders bei Kindern, die viel draußen sind. Findet man eine Zecke, sollte diese so schnell wie möglich richtig entfernt werden. Benutzen Sie dafür eine geeignete Zange und ziehen Sie die Zecke im Uhrzeigersinn raus. – Passen Sie dabei auf, dass Sie die Zecke nicht zusammendrücken, denn dadurch können Bakterien durch den Stichkanal in unseren Körper gelangen. Wichtig ist auch darauf zu achten, den Kopf der Zecke mit dem Körper zu entfernen, da dieser gerne unter der Haut stecken bleibt.